Das Oculus Quest VR-Headset wird bald ein Update erhalten, das natives Hand-Tracking bzw. die Gesten & Hand Verfolgung unterstützt. VR-Benutzer können ihre Controller weglegen und mit den Händen die VR-Welten direkt beeinflussen. Durch die eingebauten Kameras von Quest werden diese verfolgt, berichtet Ars Technica.

Aus dem Bericht: Das Feature wurde auf der Oculus Connect 6-Konferenz im Oktober angekündigt und erhielt einen geplanten Erscheinungszeitraum für „Anfang 2020“. Jemand aus dem Oculus Engineering-Team ignorierte Lord Zuck jedoch eindeutig, als er diese Funktion etwas früher herausbrachte. Sie wird bis zum Ende der Woche als kostenloses Update in einem „experimentellen“ Tab verfügbar sein.

Leider gibt es noch keine vollwertige VR-Software für diese Funktion. Beim Start funktioniert die experimentelle Funktion nur im Hauptmenü von Oculus Quest, das mindestens Registerkarten für die Anzeige von Fotos und Multimedia-Inhalten enthält. Innerhalb von „einer weiteren Woche“ wird ein Software Development Kit (SDK) für das Quest Hand Tracking für Oculus-Entwickler verfügbar sein. Dadurch können sie auf das Hand-Tracking-System zugreifen und es möglicherweise in verschiedenen Spielen und Apps implementieren.

Das Hand-Tracking-Framework funktioniert aktuell nur auf dem Quest-Ökosystem. Dieses Update wird noch nicht für die PC-Rift- oder Rift S-Headsets funktionieren, die mit einem Link Kabel (USB-C) an den PC angeschlossen werden können.

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